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Ilfeld liegt malerisch in einem der schönsten Täler des Südharzes, das vom Fluss Behre durchströmt wird und von prächtigen Laub- und Nadelwäldern umrahmt ist. Geographisch gehört Ilfeld zum Südharz und liegt 260 m ü. NN in einem Landschaftsschutzgebiet. Die Gemeinde (3120 Einwohner) ist ein zentraler Ort für die im Gemeindegebiet bewohnten Siedlungen: Rosensteg, Ilfelder Tal, Königerode, Netzkater,  Birkenmoor, Christianenhaus und Hufhaus.

Urkundlich wird Ilfeld erstmalig 1154 erwähnt. Nördlich des Fleckens Ilfeld, welcher 1385 gegründet wurde, liegt die berühmte ehemalige Klosterschule, ein umfangreicher und stattlicher Bau. Sie wurde im Jahre 1190 als Prämonstratenserkloster gegründet und 1546 in eine Lehranstalt umgewandelt. Die Gemeinde entwickelte sich vom Klosterdorf zum Luftkurort und war Hüttenort im ausgehenden Mittelalter. Somit verfügt Ilfeld über einen historischen Ortskern.

Von den gegenständlichen Denkmalen in Ilfeld sind bekannt:

  • evangelische Kirche "St.-Georg-Marien" (erbaut 1865-1868)
  • evangelische Kirche "St.-Jacobi" (als Wehrkirche im 13. Jahrhundert erbaut)
  • "Poppenturm", errichtet 1894 als Aussichtsturm auf dem 600 m hohen Poppenberg, 1993 technisch überholt
  • Neanderklinik Harzwald (erbaut 1860-1885, als Kloster im romanischen Rundbogenstil)
  • Heimatstube im alten Rathaus (erbaut 1712, als Fachwerkbau)
  • Gasthaus "Zur Krone", hier übernachtete Johann Wolfgang von Goethe 1777 auf seiner ersten Harzreise

Zu den technischen Denkmalen zählen:

  • "Rabensteiner Stollen", am Bahnhof Netzkater, einziges Besucherschaubergwerk für Steinkohle in Deutschland
  • Besucherbergwerk "Lange Wand", ehemaliges Kupferschieferbergwerk

Heute ist Ilfeld staatlich anerkannter "Erholungsort" und bietet in allernächster Nähe eine große Fülle lohnender Wanderziele nach schönen Ausflugsorten. Empfehlenswert sind der historische Wanderweg, die romantischen Felsbildungen im Ilfelder Tal (Nadelöhr, Gänseschnabel etc.) sowie die Aussichtspunkte Herzberg mit Wetterfahne und Poppenberg. Ein herrliches Waldbad lädt zum Verweilen ein. Der Ort besitzt zahlreiche Gasthöfe und Hotels sowie Waldgaststätten in der näheren Umgebung und setzt in seiner weiteren Entwicklung auf den Fremdenverkehr. Schon jetzt ist Ilfeld weit über die Grenzen bekannt durch die Neanderklinik (zu erreichen über die Bundesstraße B4 und B81 oder mit der Harzer Schmalspurbahn).

Erstellt durch ATURIS.