Wo die Dampflok schnauft: Neuer Wanderweg führt in weiten Teilen durch Harztor

Allgemein, Harztor, Ilfeld, Niedersachswerfen - 22.11.2018

Eine rote Dampflok auf weißem Grund: Das ist das offizielle Zeichen des „Südharzer Dampflok Steigs“. Auf 42 Kilometern führt der neue Wanderweg von Sophienhof, über die Eisfelder Talmühle, Netzkater, Ilfeld, Neustadt und die Rüdigsdorfer Schweiz nach Nordhausen. „Der Weg folgt im weitesten Sinne den Schienen der Harzer Schmalspurbahn, macht dann in Ilfeld einen Abstecher über Neustadt, als wichtigsten Touristenort im Südharz“, erklärte Jessica Piper, Chefin des Tourismusverbandes Südharz-Kyffhäuser.

In dem Heilklimatischen Kurort wurde der „Südharzer Dampflok Steig“ im November offiziell eingeweiht. Auf dem Galgenberg, dort, wo jetzt ein etwa zwölf Meter langes Dampflokmodell aus Eichen- und Lärchenholz steht. „Ein Hingucker und eine Bereicherung für die Region“, wie Neustadts Ortschaftsbürgermeister Dirk Erfurt zur Einweihung sagte.

Die hölzerne Dampflok ist Rast- und Spielplatz gleichermaßen und gehört zu den aktuell 15 touristischen Highlights entlang der Wanderroute, die zum großen Teil durch die Landgemeinde Harztor führt. Wanderer, die hier unterwegs sind, kommen beispielsweise am Schaubergwerk  Rabensteiner Stollen, dem Poppenbergturm, der Ziegenalm oder auch an der Burgruine Hohnstein vorbei. Außerdem können Wanderfreunde Aussichtspunkte, wie den Drei-Täler-Blick, diverse gastronomische Angebote, wie die Brauerei in Sophienhof, entdecken und an fünf Stationen Stempel für die beliebte Harzer Wandernadel sammeln.

„Man muss keinen Marathon daraus machen und die 42 Kilometer am Stück wandern“, warb Landrat Matthias Jendricke dafür, den Weg Etappe für Etappe unter die Füße zu nehmen. Immerhin 2000 Höhenmeter überwinden Wanderer auf der gesamten Tour. Je nach Lust und Laune können Teile der Wegstrecke zu Fuß oder mit der Bahn zurückgelegt werden. Als Streckenwanderweg angelegt, können die Haltestellen der Harzer Schmalspurbahn, zumindest bis Ilfeld und dann wieder in Nordhausen, als Ein- und Ausstiegspunkte genutzt werden. „Wir wollen schon mehr Leute zwischen Nordhausen und Sophienhof in die Harzer Schmalspurbahn bekommen“, nannte Jessica Piper eine Hoffnung.

Rund 40.000 Euro hat der Tourismusverband bisher in die Hand genommen. Geld, das in zahlreiche Wegmarken, Infotafeln und in die Holzlok geflossen ist, die übrigens der Nordhäuser Tischlermeister Raider Kohns bei der kreiseigenen Servicegesellschaft gebaut hat.

Und weil der neue Dampfloksteig durchaus Potenzial hat, will der Tourismusverband die Trasse im kommenden Jahr als Qualitätsweg der Marke „Wanderbares Deutschland“ zertifizieren lassen. Neben einer guten Ausschilderung, sind Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten ebenso Kriterien wie viele naturnahe Wegabschnitte. „Der Dampfloksteig ist nicht neu angelegt, sondern verläuft auf bestehenden Wald- und Feldwegen im Naturpark Südharz“, erläuterte Piper.                                                   Gemeinde Harztor


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