Mo Di Mi Do Fr Sa So
26 27 28 29 30 01 02
03 04 05 06 07 08 09
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31 01 02 03 04 05 06

der Ort


Niedersachswerfen liegt in den Tälern von Zorge und Behre, die hier zusammenkommen und ist von den Vorbergen des Harzes umgeben, die mit ihren Steilwänden bis 100 m hoch den Ort überragen.
Neben der landwirtschaftlichen Nutzung findet man auf den Höhen dichten Buchenmischwald und den unter Naturschutz stehenden Trockenrasen des Karstes - mit Höhlen, Erdfällen und Quellkuppen.

Von den Bergen reicht der Blick über den Südharz, Kyffhäuser bis zum Eichsfeld. Das Naturschutzgebiet Mühlberg/Himmelberg mit den am Fuße des Nordhanges befindlichen Feuchtbiotopen Bornrasen, Tanzteich und Rüsselsee bietet eine reichhaltige und einmalige Flora und Fauna im Gipskarst und lädt mit seinen natürlichen Aussichtspunkten zum Wandern ein.

Im Jahre 1208 wurde der Ort erstmalig erwähnt. Die Urkunde wurde auf dem sich im Ort befindenden Gerichtshügel, dem Riesenhaupt, ausgestellt; hier hielt bis 1502 der Gaugraf Gericht. Schon 1396 werden unter dem Kohnstein mehrere Kalkröstereien genannt. Abbau und Verarbeitung von Kalk und Gips haben im Ort eine lange Tradition. Besondere Bedeutung kam dem Alabaster, dem "Hohnsteinschen Marmor" zu. Der Gips- und Anhydritabbau und die Verarbeitung prägen den Ort bis in die heutige Zeit. Im 18. Jahrhundert wurde auch Kupfer abgebaut und verarbeitet.

Durch das Gebiet des Ortes führte schon früher eine alte Handelsstraße, die Süddeutschland mit Norddeutschland verband. Die Naturschätze und eben die gute Verkehrslage und der Fleiß der Einwohner waren günstige Voraussetzungen für die Entwicklung des Ortes. Niedersachswerfen ist aber auch als Standort für die Metallverarbeitung und den Maschinenbau bekannt.

Neue Gewerbe- und Industriegebiete entstanden in den Jahren nach 1990 und bieten die Möglichkeit zur weiteren Ansiedlung neuer Produktionsstätten und somit auch Arbeitsplätzen. Durch den Ausbau einiger Straßen in Verbindung mit der Ortsentwässerung hat sich das Dorfbild erheblich verbessert. Ein schönes rekonstruiertes und gut besuchtes Freibad steigert die Attraktivität des Ortes.

Erstellt durch ATURIS.