Ehrenamtspreis für Renate Völker vom Sonnenhof Ilfeld

Renate Völker steht in einem hellen Aufenthaltsraum des Seniorenpflegeheims Sonnenhof. Sie hat graue, schulterlange Haare und trägt eine schwarze Brille, eine weiße Bluse mit schwarzen Punkten und einen schwarzen Rock. In der rechten Hand hält sie einen bunten Blumenstrauß, in der linken eine gläserne Auszeichnung auf einem Holzsockel. Hinter ihr steht ein Roll-up mit der Aufschrift „Wir leben Pflege." und dem Logo des Seniorenwerks. Im Hintergrund sitzen zwei ältere Bewohnerinnen an Tischen.

Für ihren stillen, verlässlichen Einsatz im Seniorenpflegeheim Sonnenhof in Ilfeld ist Renate Völker mit dem Paritätischen Ehrenamtspreis 2026 ausgezeichnet worden. Die Jury überreichte die Auszeichnung direkt vor Ort in der Einrichtung — dort, wo Renate Völker seit Jahren ein- und ausgeht.

Ihr Engagement reicht weit zurück. Schon seit 2010 ist sie ehrenamtlich im ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst tätig. Im Sonnenhof begleitet sie die Bewohnerinnen und Bewohner seit fast fünf Jahren: Sie nimmt sich Zeit für Gespräche, geht mit ihnen spazieren, singt mit demenziell erkrankten Menschen und ist als Sterbebegleiterin da, wenn es darauf ankommt. Auch bei Festen und Veranstaltungen des Hauses packt sie mit an.

Renate Völker steht in einem hellen Aufenthaltsraum des Seniorenpflegeheims Sonnenhof. Sie hat graue, schulterlange Haare und trägt eine schwarze Brille, eine weiße Bluse mit schwarzen Punkten und einen schwarzen Rock. In der rechten Hand hält sie einen bunten Blumenstrauß, in der linken eine gläserne Auszeichnung auf einem Holzsockel. Hinter ihr steht ein Roll-up mit der Aufschrift „Wir leben Pflege." und dem Logo des Seniorenwerks. Im Hintergrund sitzen zwei ältere Bewohnerinnen an Tischen.

Den Weg in den Sonnenhof fand sie über eine lange Verbundenheit. Als früheres Mitglied der Trachtengruppe Neustadt trat sie schon vor Jahren regelmäßig im Heim auf und lernte dabei viele Bewohner kennen. Die Nähe zum Wohnort und ihre Arbeit im Hospizdienst, der ebenfalls zum Seniorenwerk gehört, taten das Übrige.

Einrichtungsleiterin Kerstin Jülich würdigt diesen Einsatz mit klaren Worten: „Frau Völker liegt das Wohl der Menschen und ganz besonders unserer Bewohner sehr am Herzen. Sie schenkt unseren Bewohnern nun schon seit fast 5 Jahren Aufmerksamkeit, Nähe und Zuspruch. Gerade einsame Menschen erfahren durch sie echte Zuwendung und menschliche Wärme. Für unser Haus ist ihr Einsatz von unschätzbarem Wert.“ Renate Völker selbst sieht ihr Ehrenamt vor allem als Begegnung: „In den Begleitungen habe ich viele Menschen, Schwerstkranke und Sterbende, aber auch ihre Angehörigen kennenlernen dürfen. Gespräche über Freude und Leid, einfach zuhören oder da sein in der letzten Lebensphase sind das Wesentliche bei diesen Begegnungen. Stille Umarmungen, auch manchmal Tränen, aber auch ein herzliches Lachen waren Begleiter in diesen vielen Jahren, wofür ich große Dankbarkeit empfinde.“

Der Paritätische Ehrenamtspreis würdigt freiwilliges Engagement in den Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Thüringen. In diesem Jahr zeichnet er drei Einzelpersonen und drei Projekte aus; die Preise für Einzelpersonen sind mit je 200 Euro dotiert. Die Jury hatte am 28. April 2026 getagt. Bewusst überreicht der Verband die Preise rund um den bundesweiten Ehrentag direkt in den Einrichtungen. Matthias Gothe, stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender der Paritätischen BuntStiftung und Mitglied der Jury, betont: „Mit dem Paritätischen Ehrenamtspreis möchten wir Menschen sichtbar machen, die sich mit großem persönlichen Einsatz für andere engagieren und damit unsere Gesellschaft stärken. Frau Völker steht beispielhaft für dieses stille, verlässliche und menschliche Engagement, das für viele Menschen einen enormen Unterschied macht.“

Quelle und Foto: Pressemitteilung Seniorenwerk gemeinnützige Heimträgergesellschaft mbH