Bunte Kinderbilder schmücken künftig die Flure und Räume des Hospizes „Haus Geborgenheit“ in Neustadt. Gemalt haben sie Schülerinnen und Schüler der Evangelischen Grundschule Nordhausen. Anfang Juni brachte eine kleine Abordnung der Schule die Werke persönlich vorbei.
Entstanden sind die Bilder im Kunstunterricht. Die Aufgabe lautete: etwas Schönes gestalten für Menschen, die im Hospiz ihren letzten Lebensabschnitt verbringen. Was auf dem Papier begann, wurde beim Besuch zu einer Begegnung, von der beide Seiten etwas mitnahmen.

Hospizleiterin Antje Wolf-Sauer und ihr Team empfingen die Kinder herzlich. „Das Hospiz freut sich über alles, was unser Haus erhellt“, sagt Wolf-Sauer. Besonders berührt sie, dass die Gäste des Hauses wieder Kinder lachen hören — ein Klang, der dort selten ist und gerade deshalb viel bedeutet. Der Name des Hauses ist dabei Programm: Als Einrichtung der Stiftung Hospiz folgt das „Haus Geborgenheit“ dem Leitsatz, nicht dem Leben mehr Tage hinzuzufügen, sondern den Tagen mehr Leben.
Heimlicher Star des Besuchs war die Hospizkatze. Sie ließ sich von den Kindern ausgiebig streicheln. Bei diesem einen Besuch soll es nicht bleiben: Hospiz und Grundschule wollen die Verbindung weiterpflegen und gemeinsame Projekte starten.
Quelle (auch Bilder): Dr. Uta Sophie Halbritter, Evangelische Grundschule Nordhausen
