Wanderausstellung „Was heißt schon alt?“

Mit der Wanderausstellung „Was heißt schon alt?“ im Rahmen des Programms Altersbilder setzt sich das Bundesfamilienministerium dafür ein, ein neues und differenziertes Bild vom Alter in unserer Gesellschaft zu verankern.
Anders grillen mit den Grillninjas

Gesundes Essen vom Grill – ist das möglich? Diese Frage stellten sich die Schüler und Schülerinnen der Klassen 5a und 5b der Regelschule in Niedersachswerfen.
B4 voll gesperrt – Haltestelle in Neustadt verschoben

In den kommenden Wochen müssen sich Autofahrer und Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs in und um Harztor auf Behinderungen einstellen.
Wir feiern 40 Jahre Kita „Wirbelwind“

Die Kindertagesstätte „Wirbelwind“ in Niedersachswerfen begeht in diesem Jahr ein großes Jubiläum: seit 40 Jahren öffnet sie ihre Türen für die Jüngsten der Gemeinde.
Großzügige Spender und 40. Geburtstag

In einer Zeit, in der das Engagement für die Gemeinschaft immer wichtiger wird, freuen wir uns, zwei großzügige Spenden bekanntgeben zu dürfen, die uns von Herzen erreicht haben. Ein besonderes Dankeschön geht an die Firma „Zweirad Illhardt“, die uns mit einer wertvollen Spende überraschte: Ein neues Fahrrad sowie mehrere hochwertige Fahrradhelme wurden der Kita „Wirbelwind“ überreicht. Mit dieser großzügigen Gabe leistet Zweirad Illhardt nicht nur einen Beitrag zur Verkehrssicherheit, sondern sorgt auch dafür, dass viele Kinderaugen strahlen konnten. Doch damit nicht genug: Auch der „Männerturnverein Niedersachswerfen e.V.“ zeigt sich in herausragender Weise solidarisch. Andreas Ehrhardt und Mary Kröhn, zwei engagierte Mitglieder des Vereins, überreichten uns kürzlich eine Spende in Höhe von 300 Euro. Diese finanzielle Unterstützung wird es uns ermöglichen, neue Sportgeräte für die Kindertagesstätte anzuschaffen und den Kindern noch mehr Freude an Bewegung zu ermöglichen. Dankbare Herzen und wertvolle Spenden Die großzügige Zuwendung zeigt einmal mehr, wie wichtig der Zusammenhalt innerhalb der Gesellschaft ist. Es ist großartig zu sehen, wie sich Sportvereine wie der Männerturnverein Niedersachswerfen e.V. nicht nur auf dem sportlichen Feld, sondern auch im sozialen Bereich für ihre Mitmenschen einsetzen. Wir möchten uns von Herzen bei „Zweirad Illhardt“ und dem „Männerturnverein Niedersachswerfen e.V.“, bedanken. Wir freuen uns darauf, die Spenden sinnvoll einzusetzen und damit nicht nur den Spendern, sondern vor allem den Empfängern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Und am 24. September ab 14 Uhr feiern wir dann 40 Jahre Kindertagesstätte Wirbelwind – mit Spiel und Spaß, vielen Überraschungen sowie interessanten Gästen von Rettungswache, Feuerwehr und Polizei. Und zum Schluss um 18 Uhr gibt es einen gemeinsamen Festumzug. Wir freuen uns auf eine tolle Party gemeinsam mit Euch! Das Team der Kita-Wirbelwind
Schulverbund der Grundschulen Niedersachswerfen und Ilfeld

Seit dem Schuljahr 2024 / 2025 gehören die Schulstandorte Niedersachswerfen und Ilfeld nun zu einem Schulverbund.
Poststation: Bürgermeister und Deutsche Post ziehen Bilanz

Foto: Deutsche Post DHL / Bernd Georg
Zwangsarbeit für den Endsieg – Unbekannte Informationen zu den Vorhaben am Harztor (1944-1945)

Neben Tatorten der Zwangsarbeit, gespeist meist aus dem KZ-Mittelbau-Dora, gab es in Harztor noch diverse Vorhaben, das NS- Rüstungszentrum noch ab 1944 bei Ilfeld massiv auszubauen. Mit einem noch höheren Einsatz von Häftlingen in grausamer Zwangsarbeit. Am kommenden Dienstag sollen aus geheimen Aufklärungsberichten und deutschen NS Geheimen Kommandosachen bisher sehr unbekannte Tatsachen offenbart werden, die besonders Harztor betreffen… Wir alle wissen um das KZ- Mittelbau, auch weil die beeindruckende Erinnerungsarbeit des heutigen Museums und europäisch-bedeutenden Friedhofs, so herausstrahlend gut von bevorzugt jungen Menschen in der Gedenkstätte bei Nordhausen erlebbar und beeindruckend geleistet, gelingt. Die heutige Gemeinde Harztor mit den Ortschaften Ilfeld, Niedersachswerfen, Harzungen war in der Umgebung hierzu der hot-spot der Zwangsarbeit für den „totalen“ II. Weltkrieg des Hitlerregimes. Die Naziführung des SS-Reiches kumulierte auf Basis von Führerbfehlen „bombensicher“ wichtigste kriegswirtschaftliche Projekte von geheimen Waffen (Göbbels: Vergeltungswaffen) auch hier bei Nordhausen im Südharz. Über die SS-Sonderinspektion II gebündelt, ging es um ganze, riesige Fabriken (Junkers, Treibstoffe, Kraftwerke), die unterirdisch in Stollen produzieren sollten. In Infrastruktur (B13) dafür, Stollenbau (B11, B12, B3x, B17), den Produktionen, deren Steuerung und Verwaltung setzte man massiv und unter weitgehend grauenhaften Bedingungen KZ-Häftlinge ein, die insbesondere aus dem KZ-Mittelbau (-Dora) sowie vielen Außenlagern zur Zwangsarbeit getrieben wurden. Viele verloren hier dadurch schnell Ihre Gesundheit oder das Leben. Das war eben auch das perverse Ziel. Der Vortrag am 20.08. stellt zuerst die Opfer in den Vordergrund, ordnet die Hybris des Hitlerfaschismus ein, denn vor diesem Hintergrund nur muss man die Planungen und Entwicklungen einordnen. Das Gesamtbild ist auch voller Grauen! Aber es gab am Harztor auch Widerstand, hier soll das Schicksal des Pastor Helmer (u.a. Niedersachswerfen) ein konkretes Beispiel sein. Ab 1944 eskalierten die Vorhaben zu Raketen, Lufttorpedos und Luftabwehr (A4-V2, V1, Taifun, Schmetterling, Mittelwerk, B3…), alles streng geheime Projekte von Rüstungsstab, Jägerstab (Flugzeuge, Junkers (Nordwerke, B12, Strahl-Triebwerke) oder aus dem Geilenberg -Programm (u.a. Treibstoffe, Leuna-Werke, Ammoniakwerk, B11 Gipswerk, Sauerstoffverflüssigung) exorbitant. Neu für Harztor! Aus geheimen Aufklärungsberichten der Alliierten: Fabrikanlagen für den Flugzeugbau, insbesondere von Junkers, Raketen, chemische Anlagen, Infrastrukturen bei Niedersachswerfen oder Ilfeld und zwischen Appenrode und Ilfeld sollten gem. Geheimdienstberichten und geheimen deutschen Reichskommandosachen resp. Führerbefehlen aberwitzig schnell errichtet werden. Ilfeld sollte einen weiteren Bahnanschluss im Ringverkehr mit Ellrich-Niedersachswerfen bekommen. In Ilfeld gab es die sogen. Stabsbaracke des Mittelwerks -Chef, mit „Panoramafenster wie am Obersalzberg“ und Büros der Leitungsebenen des Mittelwerks. Dort wurde 1944 eine exorbitante Silversterparty gefeiert. Weniger bekannt sind auch die Waffen-Produktions-Verlagerungsprojekte in Harzberge direkt bei Ilfeld oder Appenrode, der weitere Ausbau am Mühlberg stand in Rede. Dazu eine neue Bahn, die von Ellrich bis Ilfeld und Nied. im Kreis, getaktet fahren sollte. Anlagen zum Infrastrukturausbau wurden, neue Bahnhofsanlagen auch für Güter, begonnen. Ja selbst ein weiteres, neues Konzentrationsaußenlager für tausende Häftlinge bei Niedersachswerfen war in Rede. Weitgehend unbekannte Fakten gehen aus Berichten alliierter Geheimdienste hervor, die jetzt aufgearbeitet sind. Am Dienstag, dem 20.08.im Gemeindesaal Harztor am Kirchplatz in Niedersachswerfen werden solche Informationen in vielen Abbildungen, für viele Menschen erstmals und dazu mit einer Buchsignierstunde von: Hitlers Mittelwerk & V-Waffen-Nordhausen, aufgezeigt werden: Zwangsarbeit & NS-Rüstung für den „Endsieg“ 1943-1945 Bildvortrag-historische Einordnung- Artefakte- aktuelle Erkenntnisse von und mit Tim Schäfer, ATV. Auch ein Raketenteil einer A4 (V2) Rakete aus dem Kohnstein und ein originaler, geheimer Plan zu den Stollensystemen wird zu besichtigen sein. Der Arree-Traditions-Verein ist ein lokaler Verein der Traditionspflege und Heimat. Zum Autor: Tim Schäfer publiziert und arbeitet ehrenamtlich und frei zur Geschichte. Er hat unter anderem 2 Monografien zum Projekt Ni365-Kriegsschwefel Niedersachswerfen, zu den Stollen im Kohnstein sowie einen Sammelband „Hitlers Mittelwerk“ zu NS-Zwangsarbeit, Hintergrund und Werdegang von NS- Rüstungsprojekten in und bei Niedersachswerfen/Nordhausen sowie viele Beiträge zur Geschichte veröffentlicht. Eintritt frei. Termin: 20.08.2024 Ort: Gemeindesaal Harztor, Niedersachswerfen Beginn: 19.00 Uhr. Es darf nicht ohne Genehmigung des Autors fotografiert oder aufgezeichnet werden!
Schon 44 Familien dabei beim Garagenflohmarkt

In einer Woche findet in Niedersachswerfen und Harzungen der Garagenflohmarkt statt.
Neues Lied „Harztor, oh Harztor“ begeistert die Gemeinde

Die Gemeinde Harztor hat ein neues musikalisches Highlight: das Lied „Harztor, oh Harztor“ wurde am Dienstag auf Spotify, Apple Music, YouTube und anderen Plattformen veröffentlicht.
Fahnen mit historischem Wert in Niedersachswerfen übergeben

Ein lange zurückliegendes Kapitel der Geschichte von Niedersachswerfen kann seit heute in neuem Glanz bewundert werden.
Verlängerung der Bauarbeiten auf der B4

Nordhausen – Die Stadtverwaltung Nordhausen hat der notwendigen Verlängerung der Bauarbeiten in den Bauabschnitten 2.1 (Krimderode bis Ford-Autohaus) und 2.2 (Ford-Autohaus bis „Herkules-Kreuzung“) zugestimmt.
