Rückblick voller Emotionen mit Tim Schäfer

Am zurückliegenden Donnerstag hat das SOWENO Haus Harztor zu einer besonderen Zeitreise eingeladen: Gemeinsam blickten wir zurück in die 1950er Jahre in Niedersachswerfen.
Maria kehrt zurück in Neanderklinik Harzwald

Ein bedeutendes Kapitel regionaler Geschichte öffnet sich erneut: Die Krypta der Neanderklinik Harzwald in Ilfeld erlebt 2025 eine feierliche Wiederbelebung.
Ilfeld: Geheimnis des Ritters wird aufgelöst

Am Samstag, dem 5. Juli 2025, lädt die Neanderklinik Harzwald in Ilfeld erneut zum Mittelalterlichen Klosterfest ein. Gemeinsam mit zahlreichen Gästen, Partnervereinen und Unterstützern erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm.
Hohnsteiner Graf erklärt Martin Luther zum Ketzer

Ein Hohnsteiner Graf, Wilhelm III. war ein Gegner von Luther und wurde Mitsitzer im Reichsregiment. Der Reichstag zu Worms im Jahr 1521 war ein entscheidender Moment in der Reformation
Unbekannter Ritter muss wohl ein Ilfelder sein

Die Ilfelder sind stolz auf ihre Heimatgeschichte. Vor mehr als 800 Jahren begann im Dorf eine Entwicklung, die bis heute ihre legendäre, überregionale Bedeutung hat.
Osterode als älterer Teil von Neustadt

Ein alter Ortsteil von Neustadt ist Osterode. In alten Publikationen zur Vor- und Frühgeschichte der Provinz Hannover finden sich Hinweise, die sogar auf uralte Traditionen abstellen.
Wie war das mit der Gründung von Ilfeld?

Ilfeld ist heute ein malerisch gelegener Ort im Südharz der Gemeinde Harztor. Spätestens mit dem Grafen von Ilfeld, dem Kloster ist Ilfeld bekannt.
Die „Honsteiner Grafen“ im 13. Jahrhundert

Die berühmten Grafen von Ho(h)nstein, deren Stammburg heute über Neustadt in der Gemeinde Harztor liegt, haben familiär einige Eigenheiten aufzuweisen, doch welche sind das?
Ist Harzungen die älteste Ortschaft von Harztor?

Unternehmer Tim Schäfer aus Niedersachswerfen hat ein Steckenpferd, und das ist die Geschichte. Nun hat er zu Harzungen recherchiert und dabei sehr interessante Fakten gefunden.
Geheimnis in Neanderklinik-Krypta soll gelüftet werden

Die Ilfelder Krypta stand mit der Neanderklinik Ilfeld im Licht der Geschichte zum Tag des offenen Denkmals 2024 in Harztor.
Zwangsarbeit für den Endsieg – Unbekannte Informationen zu den Vorhaben am Harztor (1944-1945)

Neben Tatorten der Zwangsarbeit, gespeist meist aus dem KZ-Mittelbau-Dora, gab es in Harztor noch diverse Vorhaben, das NS- Rüstungszentrum noch ab 1944 bei Ilfeld massiv auszubauen. Mit einem noch höheren Einsatz von Häftlingen in grausamer Zwangsarbeit. Am kommenden Dienstag sollen aus geheimen Aufklärungsberichten und deutschen NS Geheimen Kommandosachen bisher sehr unbekannte Tatsachen offenbart werden, die besonders Harztor betreffen… Wir alle wissen um das KZ- Mittelbau, auch weil die beeindruckende Erinnerungsarbeit des heutigen Museums und europäisch-bedeutenden Friedhofs, so herausstrahlend gut von bevorzugt jungen Menschen in der Gedenkstätte bei Nordhausen erlebbar und beeindruckend geleistet, gelingt. Die heutige Gemeinde Harztor mit den Ortschaften Ilfeld, Niedersachswerfen, Harzungen war in der Umgebung hierzu der hot-spot der Zwangsarbeit für den „totalen“ II. Weltkrieg des Hitlerregimes. Die Naziführung des SS-Reiches kumulierte auf Basis von Führerbfehlen „bombensicher“ wichtigste kriegswirtschaftliche Projekte von geheimen Waffen (Göbbels: Vergeltungswaffen) auch hier bei Nordhausen im Südharz. Über die SS-Sonderinspektion II gebündelt, ging es um ganze, riesige Fabriken (Junkers, Treibstoffe, Kraftwerke), die unterirdisch in Stollen produzieren sollten. In Infrastruktur (B13) dafür, Stollenbau (B11, B12, B3x, B17), den Produktionen, deren Steuerung und Verwaltung setzte man massiv und unter weitgehend grauenhaften Bedingungen KZ-Häftlinge ein, die insbesondere aus dem KZ-Mittelbau (-Dora) sowie vielen Außenlagern zur Zwangsarbeit getrieben wurden. Viele verloren hier dadurch schnell Ihre Gesundheit oder das Leben. Das war eben auch das perverse Ziel. Der Vortrag am 20.08. stellt zuerst die Opfer in den Vordergrund, ordnet die Hybris des Hitlerfaschismus ein, denn vor diesem Hintergrund nur muss man die Planungen und Entwicklungen einordnen. Das Gesamtbild ist auch voller Grauen! Aber es gab am Harztor auch Widerstand, hier soll das Schicksal des Pastor Helmer (u.a. Niedersachswerfen) ein konkretes Beispiel sein. Ab 1944 eskalierten die Vorhaben zu Raketen, Lufttorpedos und Luftabwehr (A4-V2, V1, Taifun, Schmetterling, Mittelwerk, B3…), alles streng geheime Projekte von Rüstungsstab, Jägerstab (Flugzeuge, Junkers (Nordwerke, B12, Strahl-Triebwerke) oder aus dem Geilenberg -Programm (u.a. Treibstoffe, Leuna-Werke, Ammoniakwerk, B11 Gipswerk, Sauerstoffverflüssigung) exorbitant. Neu für Harztor! Aus geheimen Aufklärungsberichten der Alliierten: Fabrikanlagen für den Flugzeugbau, insbesondere von Junkers, Raketen, chemische Anlagen, Infrastrukturen bei Niedersachswerfen oder Ilfeld und zwischen Appenrode und Ilfeld sollten gem. Geheimdienstberichten und geheimen deutschen Reichskommandosachen resp. Führerbefehlen aberwitzig schnell errichtet werden. Ilfeld sollte einen weiteren Bahnanschluss im Ringverkehr mit Ellrich-Niedersachswerfen bekommen. In Ilfeld gab es die sogen. Stabsbaracke des Mittelwerks -Chef, mit „Panoramafenster wie am Obersalzberg“ und Büros der Leitungsebenen des Mittelwerks. Dort wurde 1944 eine exorbitante Silversterparty gefeiert. Weniger bekannt sind auch die Waffen-Produktions-Verlagerungsprojekte in Harzberge direkt bei Ilfeld oder Appenrode, der weitere Ausbau am Mühlberg stand in Rede. Dazu eine neue Bahn, die von Ellrich bis Ilfeld und Nied. im Kreis, getaktet fahren sollte. Anlagen zum Infrastrukturausbau wurden, neue Bahnhofsanlagen auch für Güter, begonnen. Ja selbst ein weiteres, neues Konzentrationsaußenlager für tausende Häftlinge bei Niedersachswerfen war in Rede. Weitgehend unbekannte Fakten gehen aus Berichten alliierter Geheimdienste hervor, die jetzt aufgearbeitet sind. Am Dienstag, dem 20.08.im Gemeindesaal Harztor am Kirchplatz in Niedersachswerfen werden solche Informationen in vielen Abbildungen, für viele Menschen erstmals und dazu mit einer Buchsignierstunde von: Hitlers Mittelwerk & V-Waffen-Nordhausen, aufgezeigt werden: Zwangsarbeit & NS-Rüstung für den „Endsieg“ 1943-1945 Bildvortrag-historische Einordnung- Artefakte- aktuelle Erkenntnisse von und mit Tim Schäfer, ATV. Auch ein Raketenteil einer A4 (V2) Rakete aus dem Kohnstein und ein originaler, geheimer Plan zu den Stollensystemen wird zu besichtigen sein. Der Arree-Traditions-Verein ist ein lokaler Verein der Traditionspflege und Heimat. Zum Autor: Tim Schäfer publiziert und arbeitet ehrenamtlich und frei zur Geschichte. Er hat unter anderem 2 Monografien zum Projekt Ni365-Kriegsschwefel Niedersachswerfen, zu den Stollen im Kohnstein sowie einen Sammelband „Hitlers Mittelwerk“ zu NS-Zwangsarbeit, Hintergrund und Werdegang von NS- Rüstungsprojekten in und bei Niedersachswerfen/Nordhausen sowie viele Beiträge zur Geschichte veröffentlicht. Eintritt frei. Termin: 20.08.2024 Ort: Gemeindesaal Harztor, Niedersachswerfen Beginn: 19.00 Uhr. Es darf nicht ohne Genehmigung des Autors fotografiert oder aufgezeichnet werden!
Ein unbekannter Ritter in der Ilfelder Krypta?

Am 03. August, Sonnabend nachmittags, kann anlässlich des mittelalterlichen Klosterfestes in Ilfeld der Neanderklinik auch die Krypta besichtigt werden.
