Sonnenhof Ilfeld lädt zum Demenz-Vortrag am 21. September

Veranstaltungsflyer zum Demenz-Vortrag im Sonnenhof Ilfeld: Überschrift „Demenz – gibt es Heilungschancen?", Referentin Dr. Hannelore Pientka, Termin Montag 21.09.2026 um 15:30 Uhr, Logo Seniorenwerk Sonnenhof.

Harztor/Ilfeld. Am Montag, 21. September 2026, lädt das Seniorenpflegeheim Sonnenhof in Ilfeld zum Welt-Alzheimertag ein. Um 15:30 Uhr spricht Dr. Hannelore Pientka zum Thema „Demenz – (k)eine Frage des Alters“. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Demenz wirklich nur ältere Menschen betrifft und welche Chancen es gibt, Vorurteile abzubauen. Viele denken bei Demenz zuerst an hohes Alter. Tatsächlich sind die meisten Betroffenen über 65 Jahre alt, doch auch jüngere Menschen können erkranken. Der Welt-Alzheimertag am 21. September weist seit 1994 jährlich auf die Lage von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen hin. In Deutschland sind schätzungsweise 1,8 Millionen Menschen betroffen, weltweit rund 55 Millionen. Im Sonnenhof gehört Demenz seit Langem zum Alltag: Drei der fünf Wohnbereiche sind speziell auf demenziell erkrankte Bewohner ausgerichtet. Regelmäßig lädt die Einrichtung zudem zum Demenzstammtisch ein. Der Vortrag knüpft an dieses Engagement an und richtet sich an Interessierte, Angehörige und alle, die sich informieren möchten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erwünscht unter Telefon 036331 49010 oder per E-Mail an sonnenhof@seniorenwerk.de. Veranstaltungsort ist das Seniorenpflegeheim Sonnenhof, Obertor 7a in Ilfeld. Weitere Informationen finden Sie unter www.seniorenwerk.de und www.deutsche-alzheimer.de.

Demenz-Vortrag: Mensch sein und bleiben 

Zum diesjährigen Welt-Alzheimertag lädt das Seniorenpflegeheim Sonnenhof in Ilfeld zu einem besonderen Vortrag ein. Unter dem Motto „Demenz – Mensch sein und bleiben“ wird Dr. Hannelore Pientka praxisnah erläutern.

Zwangsarbeit für den Endsieg – Unbekannte Informationen zu den Vorhaben am Harztor (1944-1945)

Neben Tatorten der Zwangsarbeit, gespeist meist aus dem KZ-Mittelbau-Dora, gab es in Harztor noch diverse Vorhaben, das NS- Rüstungszentrum noch ab 1944 bei Ilfeld massiv auszubauen. Mit einem noch höheren Einsatz von Häftlingen in grausamer Zwangsarbeit. Am kommenden Dienstag sollen aus geheimen Aufklärungsberichten und deutschen NS Geheimen Kommandosachen bisher sehr unbekannte Tatsachen offenbart werden, die besonders Harztor betreffen… Wir alle wissen um das KZ- Mittelbau, auch weil die beeindruckende Erinnerungsarbeit des heutigen Museums und europäisch-bedeutenden Friedhofs, so herausstrahlend gut von bevorzugt jungen Menschen in der Gedenkstätte bei Nordhausen erlebbar und beeindruckend geleistet, gelingt. Die heutige Gemeinde Harztor mit den Ortschaften Ilfeld, Niedersachswerfen, Harzungen war in der Umgebung hierzu der hot-spot der Zwangsarbeit für den „totalen“ II. Weltkrieg des Hitlerregimes. Die Naziführung des SS-Reiches kumulierte auf Basis von Führerbfehlen „bombensicher“ wichtigste kriegswirtschaftliche Projekte von geheimen Waffen (Göbbels: Vergeltungswaffen) auch hier bei Nordhausen im Südharz. Über die SS-Sonderinspektion II gebündelt, ging es um ganze, riesige Fabriken (Junkers, Treibstoffe, Kraftwerke), die unterirdisch in Stollen produzieren sollten. In Infrastruktur (B13) dafür, Stollenbau (B11, B12, B3x, B17), den Produktionen, deren Steuerung und Verwaltung setzte man massiv und unter weitgehend grauenhaften Bedingungen KZ-Häftlinge ein, die insbesondere aus dem KZ-Mittelbau (-Dora) sowie vielen Außenlagern zur Zwangsarbeit getrieben wurden. Viele verloren hier dadurch schnell Ihre Gesundheit oder das Leben. Das war eben auch das perverse Ziel. Der Vortrag am 20.08. stellt zuerst die Opfer in den Vordergrund, ordnet die Hybris des Hitlerfaschismus ein, denn vor diesem Hintergrund nur muss man die Planungen und Entwicklungen einordnen. Das Gesamtbild ist auch voller Grauen! Aber es gab am Harztor auch Widerstand, hier soll das Schicksal des Pastor Helmer (u.a. Niedersachswerfen) ein konkretes Beispiel sein. Ab 1944 eskalierten die Vorhaben zu Raketen, Lufttorpedos und Luftabwehr (A4-V2, V1, Taifun, Schmetterling, Mittelwerk, B3…), alles streng geheime Projekte von Rüstungsstab, Jägerstab (Flugzeuge, Junkers (Nordwerke, B12, Strahl-Triebwerke) oder aus dem Geilenberg -Programm (u.a. Treibstoffe, Leuna-Werke, Ammoniakwerk, B11 Gipswerk, Sauerstoffverflüssigung) exorbitant. Neu für Harztor! Aus geheimen Aufklärungsberichten der Alliierten: Fabrikanlagen für den Flugzeugbau, insbesondere von Junkers, Raketen, chemische Anlagen, Infrastrukturen bei Niedersachswerfen oder Ilfeld und zwischen Appenrode und Ilfeld sollten gem. Geheimdienstberichten und geheimen deutschen Reichskommandosachen resp. Führerbefehlen aberwitzig schnell errichtet werden. Ilfeld sollte einen weiteren Bahnanschluss im Ringverkehr mit Ellrich-Niedersachswerfen bekommen. In Ilfeld gab es die sogen. Stabsbaracke des Mittelwerks -Chef, mit „Panoramafenster wie am Obersalzberg“ und Büros der Leitungsebenen des Mittelwerks. Dort wurde 1944 eine exorbitante Silversterparty gefeiert. Weniger bekannt sind auch die Waffen-Produktions-Verlagerungsprojekte in Harzberge direkt bei Ilfeld oder Appenrode, der weitere Ausbau am Mühlberg stand in Rede. Dazu eine neue Bahn, die von Ellrich bis Ilfeld und Nied. im Kreis, getaktet fahren sollte. Anlagen zum Infrastrukturausbau wurden, neue Bahnhofsanlagen auch für Güter, begonnen. Ja selbst ein weiteres, neues Konzentrationsaußenlager für tausende Häftlinge bei Niedersachswerfen war in Rede. Weitgehend unbekannte Fakten gehen aus Berichten alliierter Geheimdienste hervor, die jetzt aufgearbeitet sind. Am Dienstag, dem 20.08.im Gemeindesaal Harztor am Kirchplatz in Niedersachswerfen werden solche Informationen in vielen Abbildungen, für viele Menschen erstmals und dazu mit einer Buchsignierstunde von: Hitlers Mittelwerk & V-Waffen-Nordhausen, aufgezeigt werden: Zwangsarbeit & NS-Rüstung für den „Endsieg“ 1943-1945 Bildvortrag-historische Einordnung- Artefakte- aktuelle Erkenntnisse von und mit Tim Schäfer, ATV. Auch ein Raketenteil einer A4 (V2) Rakete aus dem Kohnstein und ein originaler, geheimer Plan zu den Stollensystemen wird zu besichtigen sein. Der Arree-Traditions-Verein ist ein lokaler Verein der Traditionspflege und Heimat. Zum Autor: Tim Schäfer publiziert und arbeitet ehrenamtlich und frei zur Geschichte. Er hat unter anderem 2 Monografien zum Projekt Ni365-Kriegsschwefel Niedersachswerfen, zu den Stollen im Kohnstein sowie einen Sammelband „Hitlers Mittelwerk“ zu NS-Zwangsarbeit, Hintergrund und Werdegang von NS- Rüstungsprojekten in und bei Niedersachswerfen/Nordhausen sowie viele Beiträge zur Geschichte veröffentlicht. Eintritt frei. Termin: 20.08.2024 Ort: Gemeindesaal Harztor, Niedersachswerfen Beginn: 19.00 Uhr. Es darf nicht ohne Genehmigung des Autors fotografiert oder aufgezeichnet werden!

So haben Sie Ilfeld noch NIE gesehen! 

Zum Ilfelder Klosterfest 2024 – dem Klosterfest der Neanderklinik Harzwald – findet am Samstag, dem 03. August, 15.00 Uhr, in der Krypta der Ilfelder-Neanderklinik ein glanzvoller Bildvortrag statt.