Die „Honsteiner Grafen“ im 13. Jahrhundert

Die berühmten Grafen von Ho(h)nstein, deren Stammburg heute über Neustadt in der Gemeinde Harztor liegt, haben familiär einige Eigenheiten aufzuweisen, doch welche sind das?
Ist Harzungen die älteste Ortschaft von Harztor?

Unternehmer Tim Schäfer aus Niedersachswerfen hat ein Steckenpferd, und das ist die Geschichte. Nun hat er zu Harzungen recherchiert und dabei sehr interessante Fakten gefunden.
Geheimnis in Neanderklinik-Krypta soll gelüftet werden

Die Ilfelder Krypta stand mit der Neanderklinik Ilfeld im Licht der Geschichte zum Tag des offenen Denkmals 2024 in Harztor.
Herrmannsacker – Ein geschichtliches Kleinod im Harz

Herrmannsacker, heute eine malerische Ortschaft der Landgemeinde Harztor, blickt auf eine bewegte und faszinierende Geschichte zurück.
Tag des Offenes Denkmals in Ilfeld – Krypta Neanderklinik

Die Krypta der Neanderklinik in Ilfeld ist ein geschichtsträchtiger, geheimnisvoller Ort und ein Denkmal, welches am Sonn-Tag des offenen Denkmals, dem 8.September, Besucher einlädt. Ab 15.00 Uhr mit einem Vortrag von Tim Schäfer, der auf das uralte Kloster und Neues zur Grabplatte des unbekannten Ritters in der Krypta eingeht. Ilfelder offenes Denkmal und die Entschlüsselung eines alten Geheimnisses Das Team der Neanderklinik bietet zum Tag des offenen Denkmals eine bildreiche Reise mitten am historischen Ort, der Krypta, sozusagen mitten in der uralten, ehem. Klosterkirche an. Ab 15.00 Uhr wird Tim Schäfer auch etwas Neues vorstellen, zu einer Ilfelder Initiative, die mit der Neanderklinik und deren Geschäftsführerin Frau Röder initiiert wird, um ein Geheimnis der Krypta zu lüften. Dabei geht es um den so benannten unbekannten Ritter, dessen Grabplatte hier seit Jahrzehnten ausgestellt ist. Doch wer war dieser unbekannte Ritter und wie kann die unleserliche alte Schrift entziffert werden? Was können wir über das Leben und die Bedeutung dieses Ritters erfahren. Ist es gar der erste Ilfelder Graf Adelgerd von Ilfeld, dessen Nachfahren in Honstein einheirateten und das Kloster Ilfeld gründeten? Der Vortrag soll detailliert das Kloster und das Leben im Kloster, die Regeln der Prämonstratenser erhellen, alte bäuerliche Sitten um einen Marienkult sowie auf den berühmten Grafen Elger, der als Dominikaner Thüringens in die Geschichte einging, vorstellen. Und natürlich die Initiative zum unbekannten Ritter vorstellen. Alle Harztor-Ilfelder, Familien, Interessierte und Gäste sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Das Team der Neanderklinik bietet Getränke an.
Zwangsarbeit für den Endsieg – Unbekannte Informationen zu den Vorhaben am Harztor (1944-1945)

Neben Tatorten der Zwangsarbeit, gespeist meist aus dem KZ-Mittelbau-Dora, gab es in Harztor noch diverse Vorhaben, das NS- Rüstungszentrum noch ab 1944 bei Ilfeld massiv auszubauen. Mit einem noch höheren Einsatz von Häftlingen in grausamer Zwangsarbeit. Am kommenden Dienstag sollen aus geheimen Aufklärungsberichten und deutschen NS Geheimen Kommandosachen bisher sehr unbekannte Tatsachen offenbart werden, die besonders Harztor betreffen… Wir alle wissen um das KZ- Mittelbau, auch weil die beeindruckende Erinnerungsarbeit des heutigen Museums und europäisch-bedeutenden Friedhofs, so herausstrahlend gut von bevorzugt jungen Menschen in der Gedenkstätte bei Nordhausen erlebbar und beeindruckend geleistet, gelingt. Die heutige Gemeinde Harztor mit den Ortschaften Ilfeld, Niedersachswerfen, Harzungen war in der Umgebung hierzu der hot-spot der Zwangsarbeit für den „totalen“ II. Weltkrieg des Hitlerregimes. Die Naziführung des SS-Reiches kumulierte auf Basis von Führerbfehlen „bombensicher“ wichtigste kriegswirtschaftliche Projekte von geheimen Waffen (Göbbels: Vergeltungswaffen) auch hier bei Nordhausen im Südharz. Über die SS-Sonderinspektion II gebündelt, ging es um ganze, riesige Fabriken (Junkers, Treibstoffe, Kraftwerke), die unterirdisch in Stollen produzieren sollten. In Infrastruktur (B13) dafür, Stollenbau (B11, B12, B3x, B17), den Produktionen, deren Steuerung und Verwaltung setzte man massiv und unter weitgehend grauenhaften Bedingungen KZ-Häftlinge ein, die insbesondere aus dem KZ-Mittelbau (-Dora) sowie vielen Außenlagern zur Zwangsarbeit getrieben wurden. Viele verloren hier dadurch schnell Ihre Gesundheit oder das Leben. Das war eben auch das perverse Ziel. Der Vortrag am 20.08. stellt zuerst die Opfer in den Vordergrund, ordnet die Hybris des Hitlerfaschismus ein, denn vor diesem Hintergrund nur muss man die Planungen und Entwicklungen einordnen. Das Gesamtbild ist auch voller Grauen! Aber es gab am Harztor auch Widerstand, hier soll das Schicksal des Pastor Helmer (u.a. Niedersachswerfen) ein konkretes Beispiel sein. Ab 1944 eskalierten die Vorhaben zu Raketen, Lufttorpedos und Luftabwehr (A4-V2, V1, Taifun, Schmetterling, Mittelwerk, B3…), alles streng geheime Projekte von Rüstungsstab, Jägerstab (Flugzeuge, Junkers (Nordwerke, B12, Strahl-Triebwerke) oder aus dem Geilenberg -Programm (u.a. Treibstoffe, Leuna-Werke, Ammoniakwerk, B11 Gipswerk, Sauerstoffverflüssigung) exorbitant. Neu für Harztor! Aus geheimen Aufklärungsberichten der Alliierten: Fabrikanlagen für den Flugzeugbau, insbesondere von Junkers, Raketen, chemische Anlagen, Infrastrukturen bei Niedersachswerfen oder Ilfeld und zwischen Appenrode und Ilfeld sollten gem. Geheimdienstberichten und geheimen deutschen Reichskommandosachen resp. Führerbefehlen aberwitzig schnell errichtet werden. Ilfeld sollte einen weiteren Bahnanschluss im Ringverkehr mit Ellrich-Niedersachswerfen bekommen. In Ilfeld gab es die sogen. Stabsbaracke des Mittelwerks -Chef, mit „Panoramafenster wie am Obersalzberg“ und Büros der Leitungsebenen des Mittelwerks. Dort wurde 1944 eine exorbitante Silversterparty gefeiert. Weniger bekannt sind auch die Waffen-Produktions-Verlagerungsprojekte in Harzberge direkt bei Ilfeld oder Appenrode, der weitere Ausbau am Mühlberg stand in Rede. Dazu eine neue Bahn, die von Ellrich bis Ilfeld und Nied. im Kreis, getaktet fahren sollte. Anlagen zum Infrastrukturausbau wurden, neue Bahnhofsanlagen auch für Güter, begonnen. Ja selbst ein weiteres, neues Konzentrationsaußenlager für tausende Häftlinge bei Niedersachswerfen war in Rede. Weitgehend unbekannte Fakten gehen aus Berichten alliierter Geheimdienste hervor, die jetzt aufgearbeitet sind. Am Dienstag, dem 20.08.im Gemeindesaal Harztor am Kirchplatz in Niedersachswerfen werden solche Informationen in vielen Abbildungen, für viele Menschen erstmals und dazu mit einer Buchsignierstunde von: Hitlers Mittelwerk & V-Waffen-Nordhausen, aufgezeigt werden: Zwangsarbeit & NS-Rüstung für den „Endsieg“ 1943-1945 Bildvortrag-historische Einordnung- Artefakte- aktuelle Erkenntnisse von und mit Tim Schäfer, ATV. Auch ein Raketenteil einer A4 (V2) Rakete aus dem Kohnstein und ein originaler, geheimer Plan zu den Stollensystemen wird zu besichtigen sein. Der Arree-Traditions-Verein ist ein lokaler Verein der Traditionspflege und Heimat. Zum Autor: Tim Schäfer publiziert und arbeitet ehrenamtlich und frei zur Geschichte. Er hat unter anderem 2 Monografien zum Projekt Ni365-Kriegsschwefel Niedersachswerfen, zu den Stollen im Kohnstein sowie einen Sammelband „Hitlers Mittelwerk“ zu NS-Zwangsarbeit, Hintergrund und Werdegang von NS- Rüstungsprojekten in und bei Niedersachswerfen/Nordhausen sowie viele Beiträge zur Geschichte veröffentlicht. Eintritt frei. Termin: 20.08.2024 Ort: Gemeindesaal Harztor, Niedersachswerfen Beginn: 19.00 Uhr. Es darf nicht ohne Genehmigung des Autors fotografiert oder aufgezeichnet werden!
Fahnen mit historischem Wert in Niedersachswerfen übergeben

Ein lange zurückliegendes Kapitel der Geschichte von Niedersachswerfen kann seit heute in neuem Glanz bewundert werden.
Ein unbekannter Ritter in der Ilfelder Krypta?

Am 03. August, Sonnabend nachmittags, kann anlässlich des mittelalterlichen Klosterfestes in Ilfeld der Neanderklinik auch die Krypta besichtigt werden.
Missverständnisse und Geschichte

Heute gehen die Bauarbeiten an der Bundesstraße 4 schon fast zwei Wochen und wer diese aufmerksam begleitet, wird schnell feststellen, dass man sich ordentlich ins Zeug legt.
So haben Sie Ilfeld noch NIE gesehen!

Zum Ilfelder Klosterfest 2024 – dem Klosterfest der Neanderklinik Harzwald – findet am Samstag, dem 03. August, 15.00 Uhr, in der Krypta der Ilfelder-Neanderklinik ein glanzvoller Bildvortrag statt.
Vortrag zum Klosterfest: die drei Türme von Ilfeld

Nur eine alte Ansicht von Ilfeld vermittelt uns heute sehnsüchtig die Schönheit des alten Glanzes von Ilfeld mit den drei Türmen.
Neue geschichtliche Erkenntnisse beim Arreéfest

Beim diesjährigen Arreéfest in Sachswerfe wurde wieder ein spannendes und informatives Traditionsprogramm geboten. Zahlreiche neue Erkenntnisse zur Heimatgeschichte wurden durch den Heimatforscher Tim Schäfer vorgestellt, darunter auch zum Bodendenkmal „Steinkreuz“ am Regensborn unter dem Mühlberg. Hier soll im Siebenjährigen Krieg der Hannoveraner Dragoner Nordhoff aus Hildesheim von Fischer Chasseurs erschossen worden sein. Dies geschah im Jahr 1757. Das beliebte Wanderziel mit dem Steinkreuz ist ein geschütztes Denkmal in Thüringen. Es ist jedoch noch viel älter als 1757, da es wohl bereits in früheren Zeiten wiederverwendet wurde. Neu in der Heimatgeschichte ist dagegen auch die Aufklärung der Grabstelle des Dragoners Nordhoff. Tim Schäfer dazu: „Ein Hinweis darauf wurde im Ilfelder Kirchenbuch gefunden.“ Demnach wurde der Leichnam vom Regensborn nach Wiegersdorf (heute ein Ortsteil von Ilfeld) überführt und dort an der alten St.-Jacobi-Kirche beerdigt. „Dieser Hinweis geht auf die Recherchen von Herrn Graumann aus Ilfeld zurück, bei dem ich mich herzlich bedanken möchte“, so der Heimatforscher weiter. Ein kleiner geschichtlicher Exkurs: der heutige Ilfelder Ortsteil Wiegersdorf war früher ein eigenständiges Dorf mit einer Kirche, die dem heiligen Jakobus geweiht war. Offenbar gab es dort aber bereits mehrere bauliche Vorgänger, deren Errichtungen mindestens bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Beim nächsten Spaziergang entlang des Steinkreuzes unter dem Mühlberg betrachtet man die Geschichte unserer näheren Umgebung nun vielleicht mit neuen Augen. Foto: Tafel Steinkreuz am Mühlberg, Tim Schäfer,Grafik: Reimut Baumgarten, Niedersachswerfen
