Vortrag: Ein Bischof, die Grafen und 800 Jahre Fürsorge

Ein Blick in den hellen und einladenden Behandlungsraum der neuen Praxis Herz-Spirit in Ilfeld. Eine gemütliche Behandlungsliege, Zimmerpflanzen und warmes Licht sorgen für eine entspannte Atmosphäre, im Hintergrund steht das sympathische Therapeuten-Paar. KI

Das 13. Jahrhundert war für Ilfeld eine Zeit des Aufbruchs. Die Hohnsteiner Grafen wählten den Ort als Alterssitz, das Kloster wuchs zu einem geistlichen Zentrum heran – und plötzlich tauchte ein Gast auf, mit dem niemand gerechnet hatte: Konrad von Friedberg, der ehemalige Bischof von Olmütz

Genesis antiqua: Eine Reise zu den Wurzeln unserer Heimat

Eine alte Urkunde mit Siegel auf einem Holztisch vor dem Hintergrund einer historischen Klosterruine im Südharz. KI

Die Geschichte Ilfelds ist weitaus vielschichtiger, als es die offizielle Gründung im 14. Jahrhundert vermuten lässt. Wer die Identität des Ortes wirklich verstehen will, muss tiefer in die Vergangenheit blicken – in eine Zeit, in der Klöster die Landschaft formten und Namen noch ganze Herrschaftsräume bezeichneten.

Historisches: Michael Neander – Mehr als nur Pädagoge

Nahaufnahme einer verwitterten Steinstatue eines Mannes mit Bart und Halskrause, die Michael Neander darstellt. Im Hintergrund sind kahle Bäume und die Fassade eines historischen Gebäudes aus rotem Backstein mit Bogenfenstern zu sehen.

Das Jahr 2025 steht in Ilfeld ganz im Zeichen des 500. Geburtstages von Michael Neander (1525–1595). Während er vielen als bedeutender Reformpädagoge und Rektor der Klosterschule bekannt ist, beleuchtet der Ilfelder Heimatforscher Tim Schäfer nun eine fast vergessene Facette.

Neanderklinik: von Mittelalter-Zauber bis Pflege-Zukunft

Blick in einen Saal mit einem großen, geschmückten Weihnachtsbaum und Senioren an Kaffeetafeln. Rechts im Bild sorgen ein Musiker am Keyboard und eine Sängerin für die musikalische Umrahmung.

In den vergangenen Tagen war die Neanderklinik Harzwald im Ortsteil Ilfeld gleich mehrfach Schauplatz besonderer Ereignisse. Die Bandbreite reichte dabei von besinnlichen Momenten für Senioren und einem mittelalterlichen Spektakel bis hin zu weichenstellenden Entscheidungen für die Pflegebranche.

Die Krypta der Neanderklinik Harzwald

Zwei mittelalterliche Holzskulpturen, die nebeneinander auf hellem Hintergrund gezeigt werden. Links ist eine Figur mit gefalteten Händen und schlichtem Gewand zu sehen, rechts eine ähnliche Figur mit Nimbus (Heiligenschein) und feinerer Gewandgestaltung. Beide Figuren wirken gealtert und stammen vermutlich aus kirchlichem Kontext. Aufnahme: Ausstellung in der Krypta der Neanderklinik Ilfeld.

Was heute als Museum Krypta der Neanderklinik Harzwald in Ilfeld bekannt ist, geht auf eine visionäre Initiative der 1920er-Jahre zurück. Der letzte Leiter der traditionsreichen Klosterschule, Dr. Ites, richtete im Untergeschoss der Anlage einen musealen Raum ein.

Seniorenkreis: Geschichte und Gemeinschaft

Mehrere Seniorinnen und ein Senior sitzen gemeinsam an einem festlich gedeckten Tisch im Begegnungszentrum der Neanderklinik Harzwald in Ilfeld. Sie unterhalten sich und wirken fröhlich und aufmerksam. Auf dem Tisch stehen Gläser, Servietten und kleine Dekorationen, im Hintergrund sind Küchenmöbel und eine Betreuerin zu sehen.

Ein Nachmittag voller Herzlichkeit, Erinnerungen und heiterer Klänge: Im Begegnungszentrum  der Ilfelder Neanderklinik Harzwald versammelte sich der Seniorenkreis am 06. Oktober zu einer Begegnung.

500 Jahre Michael Neander in Ilfeld begangen

Darsteller in schwarzer Gelehrtenrobe und Barett gestikuliert beim Vortrag; Kerze und Tonkrug im Vordergrund, Blumenarrangement dahinter.

Unter dem Motto „Bildung endet nicht mit dem Schulabschluss, sondern beginnt mit dem Verstehen“ feierte die Neander-Klinik Harzwald GmbH im Rahmen des Tags des offenen Denkmals ein außergewöhnliches Jubiläum.

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